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Birgit Engelhardt-  Ottl

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Stressmanagement und Burn-out-Prävention

Kursangebot:


Stress – Zeichen der Zeit  - persönliche Herausforderung

Stress ist nicht zu vermeiden – seine krankmachenden Folgen schon!


Wenn der Alltag zum Wettlauf mit der Zeit wird, ist es bis zum Ausbruch von Stress-Syndromen nicht mehr weit. Körper und Geist geraten in Schieflage. Man fühlt sich leer, erschöpft und ausgebrannt. Der Organismus zieht die Notbremse.

Unser Körper lässt uns die Stressbelastung deutlich spüren:

  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Muskel- & Rückenschmerzen
  • Konzentrations-& Gedächtnisstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Magen- & Darmbeschwerden
  • Herz- & Kreislaufbeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Schwindel
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Depressionen & Ängste


Stresserleben ist individuell, abhängig von Veranlagung und früheren Erfahrungen!   Finden Sie mit  KBT Ihren individuellen Weg Ihrem Stress  zu begegnen. 

  • Stärkung der Körperwahrnehmung durch bewusste Körperarbeit
  • Förderung der Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen
  • Lernen, erfolgreiche Strategien von weniger erfolgreichen zu unterscheiden
  • Begreifen alter Beziehungsmuster und Erweiterung des individuellen Handlungsspielraums
  • Erkennen des individuellen Stressmusters und eigener Bewertungsschemata
  • Zunahme von sozialer Kompetenz und Selbstvertrauen
  • Finden von Gleichgewicht und eigenem Standpunkt
  • Lernen, im Alltag mit belastenden Situationen angemessen umzugehen
  • Wiederfinden einer gesunden Balance zwischen beruflichem und privatem Leben

Flyer zum herunterladen

Stressmanagement- und Burn-out-Präventions-Kurs

Praxis am Kirchberg Reichersbeuern
ganztägig samstags, jeweils von 10.00 Uhr - 18.30 Uhr, 5 Einheiten a`90 Min, Nächster Beginn am *01.10.2011*.

Honorar: 100.-- (Ersatzkassen erstatten 75.-- bis 80.-- Euro/pro Jahr) Anmeldung unter Tel: 08041/7994964.
Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge

 

 

Hintergrundsinformation

Was Sie über Stress wissen möchten: 

Stress ist nicht zu vermeiden - und ohne Stress hätte eine menschliche Evolution nie stattgefunden!  (Prof. G. Hüther: „Wie aus Stress Gefühle werden“ und „Biologie der Angst“)

Stress ist ein biochemischer Prozess (Hormonausschüttung, Aktivierung aller verfügbaren Ressourcen, Gehirn läuft auf Hochtouren), eine Notfallreaktion im Sinne einer Schadensbegrenzung. Also zunächst eine absolut sinnvolle Reaktion des Körpers, um auf bedrohliche äußere Umstände adäquat reagieren zu können. Und Stress ist ein emotionaler Prozess (es entstehen sehr schnell starke Gefühle von Unsicherheit, Erschrecken,  Angst und Panik).

Die Forschungen der Neurobiologie bestätigen den Einfluss von Beziehungserfahrungen in Familie, Partnerschaft und Beruf auf unsere Art, Stress aufzunehmen, zu verarbeiten und abzubauen.  Zwischenmenschliche Erfahrungen formen schon ab der pränatalen Zeit die neuronale Struktur unseres Gehirns und steuern neuroendokrinologisch (über hormonelle Botenstoffe) den Gesamtorganismus.

Stresserleben ist individuell, abhängig von Veranlagung und früheren Erfahrungen. Was der Eine locker wegsteckt, kann für den anderen Stress bedeuten. Entscheidend für die körperliche und seelische Reaktion auf eine äußere Situation ist – von Extremsituationen abgesehen – nicht die objektive Lage, sondern die subjektive Bewertung durch die Seele und durch das Gehirn. Wie die Bewertung ausfällt, hängt von den bisherigen Erfahrungen jedes einzelnen Menschen ab, die in seinen Nervenzell-Netzwerken gespeichert sind und mit denen sein Gehirn die aktuelle Situation abgleicht.

Die  Beziehungsgestaltung zu sich selbst und anderen wirkt entscheidend auf die körperlich-seelische Gesundheit

Die Bedürfnisse des eigenen Organismus zu kennen und zu gestalten, die persönlichen Grenzen zu erkennen und mitzuteilen, ist notwendig, um Beziehungen konstruktiv zu gestalten. Dies ist die Grundvoraussetzung für ein erfüllendes Privat- und Berufsleben. Dann wirken zwischenmenschliche Beziehungen positiv regulierend auf Stressbelastungen des Alltags und werden zu Resilienzfaktoren (Schutzfaktoren).

 

Warum KBT?

Die KBT ist kein Entspannungsverfahren und auch keine Entspannungstechnik, sondern  die KBT bietet durch ihren wahrnehmungsorientierten Ansatz (angeleitete Körperwahrnehmung in Ruhe und Bewegung) zunächst die Möglichkeit, durch bewusste Körper- und Atemarbeit die Selbstwahrnehmung zu stärken. Ein achtsamer Umgang lässt das Zusammenwirken von innerer Anspannung und körperlichen Reaktionen erkennbar werden. Es geht also erst einmal darum, individuelle Zusammenhänge am eigenen Körper erlebbar und begreifbar zu machen.

In einem weiteren Schritt, im handlungsorientierten Ansatz und der methodenspezifischen Arbeit der KBT mit Gegenständen können auf einer zunächst symbolischen Ebene die Zusammenhänge der Stressreaktionen mit der eigenen Lebensgeschichte erfahren und neue Handlungsmuster erprobt werden. Dabei können bereits erste Differenzierungen zwischen biographisch verankerten Bedingungen (z.B. eine erhöhte Stresssensibilität) und aktuellen Belastungsfaktoren entstehen. Sog. „alte Beziehungsmuster“ werden neu erfahren und treten ins Bewusstsein. Dadurch wird der individuelle Spiel- und Entscheidungsraum erweitert. Durch das Begreifen des persönlichen Stressmusters entsteht die Chance, den eigenen Umgang mit belastenden Situationen neu zugestalten, z.B. das eigene Bewertungsschema zu überdenken. So kann ein gesundes Maß zwischen Distanzierung und Engagement gefunden werden.

 

Literaturangaben:

Joachim Bauer: „Das Gedächtnis des Körpers“
www.dakbt.enpress.de: „Wenn Stress Körper und Seele belastet“
Gerald Hüther: „Wie aus Stress Gefühle werden“ und „Biologie der Angst“



 

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